Ein Kubernetes-Cluster auf Proxmox-VMs aufbauen
Drei VMs auf einem einzigen Server genügen zum Lernen — und für viele echte Lasten.
Ab ab 13,99 €/Monat
Einleitung
Kubernetes auf virtuellen Proxmox-Maschinen zu betreiben ist der günstigste Weg zu einem eigenen Cluster. Ein einziges VDS trägt die drei Knoten eines Lern-Clusters, und der Hypervisor liefert, was Kubernetes nicht gibt: einen Snapshot vor jedem riskanten Handgriff.
Bei der Größe zwei Fälle unterscheiden. Ein k3s-Cluster — die schlanke Distribution — passt auf drei VMs mit 4 GB, also ins S-Angebot für 13,99 €. Ein vollständiges Kubernetes verlangt mehr: rechnen Sie 4 GB je Steuerknoten und 8 GB je Arbeitsknoten, was das XL-Angebot für 37,99 € zum vernünftigen Ausgangspunkt macht.
Eines lässt sich nicht wegdiskutieren: auf einem einzigen Server übersteht ein Drei-Knoten-Cluster den Ausfall des Servers nicht. Die Redundanz von Kubernetes schützt vor dem Verlust eines Knotens, nicht vor dem der Maschine, die alle trägt. Echte Verfügbarkeit braucht mehrere Server — und das ist ein anderes Budget, das man bewusst eingeht.
Was der Server mitbringt, über die ganze Reihe
Proxmox VE bereits installiert
Der Server kommt mit installiertem <strong>Proxmox VE</strong> und erreichbarer Weboberfläche. Sie erstellen Ihre virtuellen Maschinen und LXC-Container im Browser, ohne Ticket und ohne Wartezeit. <strong>Neuinstallationen sind unbegrenzt</strong>: ein misslungener Versuch ist in Minuten zurückgesetzt.
Arbeitsspeicher, denn er geht zuerst aus
Auf einem Hypervisor stößt selten der Prozessor zuerst an die Grenze, sondern der <strong>Speicher</strong> — jede virtuelle Maschine reserviert ihren eigenen. Die Reihe beginnt bei <strong>16 GB</strong> und reicht bis <strong>96 GB</strong>, genug Luft für mehrere VMs, ohne sie auszuhungern.
Snapshots und Sicherungen ohne Limit
Ein Snapshot vor einem Update, einer vor einer Konfigurationsänderung: das unterscheidet einen Test von einer Wette. Weder Anzahl noch Häufigkeit werden berechnet, nichts hält also davon ab, einen weiteren zu nehmen.
Bis zu 16 zusätzliche IPv4-Adressen
Jede VM kann ihre eigene öffentliche Adresse führen, statt alles über Portweiterleitungen des Hosts zu schleusen. Nützlich, sobald eine virtuelle Firewall, ein Webserver und ein Fremddienst sauber nebeneinander laufen sollen.
Was man wirklich damit macht
Kubernetes lernen, ohne sich zu ruinieren
Drei VMs auf einem Server für 13,99 € sind zum Einstieg besser als ein stundenweise abgerechneter Managed Cluster. Und unbegrenzte Neuinstallationen verzeihen Fehler.
Eine Abnahmeumgebung
Produktionsmanifeste durchspielen, bevor man sie wirklich anwendet. Der Snapshot des Hypervisors verdoppelt das Sicherheitsnetz.
Eine Zertifizierung vorbereiten
Kubernetes-Prüfungen verlangen Übung an einem Cluster, den man zerlegen darf. Dieser ist in Minuten wieder neu.
Kleine Lasten hosten
Ein Drei-Knoten-Cluster im XL-Angebot betreibt echte Anwendungen — sofern man akzeptiert, dass ein Serverausfall ein Totalausfall ist.
Ein Versionsupgrade testen
Der Sprung von einer Minor-Version zur nächsten ist genau die Art Operation, die man lieber anderswo als in der Produktion probt.
Häufig gestellte Fragen
k3s zum Lernen und für kleine Lasten: es installiert sich mit einem Befehl und braucht wenig. Vollständiges Kubernetes lohnt, wenn Sie eine bestehende Produktionsumgebung originalgetreu nachbilden müssen.
Drei Knoten mit 4 GB passen ins S-Angebot, aber ohne Reserve. Das L-Angebot mit 32 GB oder das XL mit 48 GB lässt Platz zum Arbeiten und für weitere Arbeitsknoten.
Nein, nicht auf einem einzigen Server. Kubernetes verlagert einen Pod, dessen Knoten ausfällt — hält aber der physische Server an, halten alle drei Knoten gemeinsam an. Damit Redundanz etwas bedeutet, braucht es mehrere Server.
Auf einem einzelnen Server genügt ein lokaler Provisioner und bleibt einfach. Longhorn oder Ceph werden relevant, wenn Sie auf mehrere Server verteilen — und kosten dann Speicher und Netzwerk.