PrivateBin hosten, ohne etwas zu installieren

Ein Pastebin, das im Browser verschlüsselt: Der Schlüssel bleibt im Link, auf dem Server liegt nur Unlesbares.

Ab 2,99 €/Monat

Einleitung

PrivateBin von uns installiert, aktualisiert und gesichert, auf einer Maschine in Frankreich. Sie installieren nichts und richten keinen Server ein: Die Anwendung ist wenige Minuten nach der Bestellung online, auf Ihren Namen.

Der passende Tarif ist App Découverte für 2,99 €/Monat inkl. MwSt. — 1 GB Arbeitsspeicher. PrivateBin ist von Haus aus genügsam: Verschlüsselt wird im Browser desjenigen, der einfügt, und der Server schreibt lediglich einen verschlüsselten Block und gibt ihn später wieder heraus. Kein Index, keine Vorschaubilder, nicht einmal eine zwingende Datenbank. Der Speicher geht deshalb an PHP, an den Webserver und an die Anhänge, die mit den Notizen abgelegt werden.

Es ist der direkte Ersatz für Pastebin und Verwandte, nur dass kein Konto verlangt wird und der Hoster nichts zu sehen bekommt. Der Entschlüsselungsschlüssel steht hinter dem Rautezeichen in der Adresse — genau der Teil, den ein Browser nie an den Server schickt. Praktisch heißt das: Der vollständige Link ist das Geheimnis, er will so sorgfältig weitergegeben werden wie das, was er schützt, und zusätzlich lässt sich ein Passwort verlangen.

2.99€/Monat
Empfohlener Tarif inkl. MwSt.
1GB
Arbeitsspeicher des Tarifs
5Min.
Bereitstellung
100%
In Frankreich gehostet

Was managed Hosting ändert

Im Browser verschlüsselt, nie auf dem Server

Der Text wird vor dem Absenden mit AES-256 verschlüsselt, und der Schlüssel reist in dem Teil des Links hinter dem Rautezeichen, den der Browser nicht überträgt. Wir hosten also Inhalte, die wir technisch nicht lesen können.

Ablauf nach Wahl, Zerstörung nach dem Lesen

Fünf Minuten, eine Stunde, ein Tag, ein Monat oder nie: Die Lebensdauer wird beim Einfügen gewählt. Die Option „nach dem Lesen zerstören“ löscht die Notiz beim ersten Öffnen.

Kein Konto, keine Anmeldung

Seite öffnen, einfügen, Link weitergeben. Nichts anzulegen, nichts per E-Mail zu bestätigen. Ein Passwort lässt sich ergänzen, damit der Link allein nicht genügt.

QR-Code, Markdown und Syntaxhervorhebung

Der Link erscheint als QR-Code, um vom Bildschirm aufs Handy zu wechseln, und der Inhalt wird als reiner Text, als Markdown oder mit Syntaxhervorhebung für Codeausschnitte dargestellt.

Warum sie abgeben statt selbst installieren

Einem neuen Kollegen einen Zugang übergeben

Das Passwort bleibt nicht im Firmenchat oder in einer SMS liegen: Der Link öffnet sich einmal, danach existiert die Notiz nicht mehr.

Ein Entwickler schickt einen Log-Auszug

Fünfzig Zeilen Protokoll oder eine Konfigurationsdatei, mit Syntaxhervorhebung, ohne sie in ein öffentliches Ticket zu kleben, das in zwei Jahren noch jeder nachlesen kann.

Eine Kanzlei schickt einem Mandanten Zugangsdaten

Die Notiz läuft nach vierundzwanzig Stunden ab. Taucht die Nachricht später in einem Postfach wieder auf, führt sie ins Leere.

Ein IT-Dienstleister im Einsatz

Zugangsdaten einer Maschine werden viel zu oft am Telefon diktiert. Hier genügen ein Einweg-Link und zehn Minuten Lebensdauer.

Ein heikles Dokument von Dritten entgegennehmen

Die Person fügt ihren Text auf Ihrer Instanz ein und schickt Ihnen nur einen Link. Der Server, der ihn hostet, hatte den Inhalt nie im Klartext und kann ihn daher nicht herausgeben.

Gehostet in Frankreich

In unserer eigenen Infrastruktur in Nouvelle-Aquitaine, die wir selbst betreiben. Ihre verschlüsselten Notizen verlassen das Land nicht, und am Telefon spricht jemand Ihre Sprache.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Verschlüsselt wird in Ihrem Browser, und der Schlüssel steht hinter dem Rautezeichen der Adresse — diesen Teil schickt ein Browser nie an den Server. Der Preis dafür: Es gibt keine Wiederherstellung. Wer den vollständigen Link hat, hat den Inhalt, sonst niemand.

Es funktioniert, zählt aber das erste Öffnen, von wem auch immer. Manche Messenger und Virenschutz-Gateways rufen Links automatisch auf, um eine Vorschau zu erzeugen — die Notiz kann also verbraucht sein, bevor Ihr Empfänger klickt. Für den Versand per E-Mail ist eine kurze Ablauffrist plus Passwort die sicherere Wahl.

Nein, und das ist Absicht: kein Konto, kein Verlauf, keine interne Suche. Ohne den Link ist der Inhalt unerreichbar, auch für uns. PrivateBin dient dem Übergeben, nicht dem Archivieren.

Nichts. Sie wählen die Anwendung, füllen die Felder aus, die sie verlangt — oft eine E-Mail-Adresse und einen Namen — und sie ist online. Der Zugang kommt per E-Mail mit Adresse und Zugangsdaten.

Ja, sie gehören zum Dienst. Bei einer Anwendung, deren ganzer Wert auf Verschlüsselung im Browser beruht, ist das Verfolgen neuer Versionen keine Kür: Es hält die verwendete Kryptobibliothek aktuell.