Gotify hosten, ohne etwas zu installieren

Ein eigener Benachrichtigungsserver: Ihre Skripte und Server schicken eine Nachricht in einer einzigen Anfrage, und Sekunden später liegt sie auf dem Telefon.

Ab 2,99 €/Monat

Einleitung

Gotify von uns installiert, aktualisiert und gesichert, auf einer Maschine in Frankreich. Ein minimalistischer Benachrichtigungsserver mit Tokens je Anwendung, Verlauf und Prioritäten. Sie installieren nichts und richten keinen Server ein: Die Anwendung ist wenige Minuten nach der Bestellung online, auf Ihren Namen.

Der passende Tarif ist App Découverte für 2,99 €/Monat inkl. MwSt. — 1 GB Arbeitsspeicher. Gotify ist eine Go-Binärdatei von seltener Genügsamkeit: Sie nimmt kleine Nachrichten entgegen, legt sie in einer schlanken Datenbank ab und schiebt sie über eine dauerhafte Verbindung an die verbundenen Clients. Nichts daran ist anspruchsvoll: Das Gigabyte dient dem System und lässt Platz für Tausende gespeicherter Nachrichten. Genau diese Art Anwendung hat keinen Grund, teuer zu sein.

Das Modell beruht auf zwei Begriffen. Eine Anwendung steht für eine Quelle — Ihre Sicherungen, Ihre Überwachung, Ihre Hausautomation — und besitzt ihr eigenes Token; ein Client steht für ein empfangendes Gerät. Eine Benachrichtigung zu senden ist deshalb eine HTTP-Anfrage mit diesem Token, was jedes Shell-Skript, jeder Cronjob und jedes Überwachungswerkzeug ohne zusätzliche Bibliothek kann.

2.99€/Monat
Empfohlener Tarif inkl. MwSt.
1GB
Arbeitsspeicher des Tarifs
5Min.
Bereitstellung
100%
In Frankreich gehostet

Was Gotify kann

Ein Token je Quelle

Jeder Absender hat sein eigenes Token und sein eigenes Symbol. Läuft ein Skript einmal Amok, entzieht man diesem Token die Rechte, ohne die anderen abzuschneiden — und der Verlauf bleibt nach Quelle sortiert statt zu einem unlesbaren Strang zu verschmelzen.

Senden passt in eine Zeile

Eine POST-Anfrage mit Titel, Nachricht und Priorität genügt. Kein Dienstkonto, kein API-Schlüssel zu beantragen, keine Bibliothek einzubinden: Was eine HTTP-Anfrage stellen kann, kann eine Benachrichtigung senden.

Prioritäten, die das Verhalten ändern

Eine niedrige Priorität landet lautlos in der Liste; eine hohe lässt das Telefon klingeln und bleibt stehen. Eine fehlgeschlagene Sicherung und ein Wochenbericht dürfen nicht auf dieselbe Art wecken.

Der Verlauf bleibt auf dem Server

Nachrichten werden aufbewahrt und lassen sich in der Weboberfläche nachlesen. Ein um drei Uhr nachts weggewischter Alarm ist am Morgen samt Zeitstempel noch da.

Wofür sie tatsächlich benutzt wird

Wissen, ob die nächtliche Sicherung durchlief

Das Sicherungsskript schickt am Ende eine Nachricht, bei Fehlschlag mit hoher Priorität. Niemand erfährt mehr aus einer Protokolldatei, dass seit drei Wochen nichts mehr lief.

Über das Ende eines Deployments informiert werden

Eine Entwicklerin hängt eine Zeile ans Ende ihrer Pipeline. Sie wartet nicht mehr vor dem Bildschirm: Das Telefon meldet, wann die Auslieferung fertig ist und ob sie scheiterte.

Meldungen der Hausautomation empfangen

Eine Automatisierung erkennt einen Wasseraustritt oder ein offen gebliebenes Garagentor und schickt eine Nachricht. Der Server gehört Ihnen: kein fremdes Konto, kein Gratistarif, der nach hundert Nachrichten endet.

Bestellungen eines kleinen Ladens verfolgen

Ein Händler lässt sich bei jeder neuen Bestellung und bei jedem Artikel unter der Nachbestellschwelle benachrichtigen, ohne den ganzen Tag das Backoffice offen zu haben.

Keine Nachricht aus dem Kontaktformular verpassen

Ein Verein lässt bei jedem Aufnahmeantrag eine Nachricht schicken. Die diensthabende Ehrenamtliche weiß, dass etwas zu tun ist, ohne ein gemeinsames Postfach zu bewachen.

Gehostet in Frankreich

In unserer eigenen Infrastruktur in Nouvelle-Aquitaine, die wir selbst betreiben. Ihre technischen Alarme, die viel über Ihre Infrastruktur verraten, laufen über keinen fremden Benachrichtigungsdienst.

Häufig gestellte Fragen

Nichts. Sie wählen die Anwendung, füllen die Felder aus, die sie verlangt — oft eine E-Mail-Adresse und einen Namen — und sie ist online. Der Zugang kommt per E-Mail mit Adresse und Zugangsdaten.

Nein, und das gehört vor der Bestellung geklärt. Gotify veröffentlicht eine offizielle Android-App, sowohl über F-Droid als auch über den üblichen Store, dazu eine Weboberfläche für jeden Browser. Einen offiziellen iOS-Client gibt es nicht. Arbeitet Ihr Team mit iPhones, sehen Sie sich ntfy an: derselbe Zweck, mit Apps für beide Systeme.

Über eine HTTP-Anfrage mit dem Token der sendenden Anwendung, dazu Titel, Text und Priorität. Aus einem Skript genügt eine curl-Zeile. Viele Überwachungswerkzeuge — Uptime Kuma, Gatus, Healthchecks — führen Gotify bereits in ihrer Zielliste: Man fügt nur Adresse und Token ein.

Nein. Die Verbindung ist per HTTPS geschützt, der Server sieht den Inhalt jedoch im Klartext — was normal ist, da er ihn speichert und anzeigt. Die gute Praxis passt in einen Satz: Eine Benachrichtigung sagt, dass etwas passiert ist, sie transportiert kein Passwort und keine sensiblen Daten. Der Server immerhin gehört Ihnen und keinem Dritten.

Ja, sie gehören zum Dienst. Eine selbst gehostete Anwendung ohne Updates ist ein Sicherheitsrisiko, keine Ersparnis.